Hallo, komm und mach mit.

Was waren wir doch mit Freude und Eifer bei der Sache, als wir noch mit und um den Fußball wetteiferten, Erfolge erzielten, Niederlagen einsteckten und viele schöne gemeinsame Stunden verbrachten.

Der Zahn der Zeit hat genagt und wir gehören doch tatsächlich nicht mehr zu den Jüngsten; aber – es ist, wie es ist.

Alles hat seine Zeit und so ging auch diese vorbei; doch die Erinnerungen bleiben.

Wäre es nicht toll, wenn wir wieder ein bisschen von dem aufleben lassen würden, was einmal war. So ganz ohne den verbissenen Eifer und dem Erfolgsgedanken.

Einfach nur aus Spaß an der Freude und der Gemeinsamkeit wegen.

Wir schreiben das Jahr 2011; wo sonst, als im Mutterland des Fußballs, in England, hat sich Irgendjemand nicht damit abgefunden, keinen Fußball mehr zu spielen, nur weil er die 100 Meter nicht mehr unter 10 Sekunden laufen kann. So hatte er, die wohl zu diesem Zeitpunkt, verrückte Idee, weiter Fußball zu spielen zu wollen, ohne immer dem Ball hinterherzurennen.

Wenn ich nicht zum Ball renne, dann soll doch dieser gefälligst zu mir kommen.

Dass war die Geburtsstunde von Walking-Football und mittlerweile ist dieser Trend auch bei uns in Deutschland angekommen.

Bewegung, eine Sportart, für die wir so viel gaben, Zusammenkünfte mit Freunden und Kameraden aus früheren Zeiten – ist das nicht Motivation genug.

Ins Deutsche übersetzt bedeutet Walking Football nichts weiter als „Geh-Fußball“. Walking Football ist altersgerechtes und gesundheitsförderndes Fußballspielen. Erstmals wurde diese Fußball-Variante 2011 in Chesterfield/England gespielt – und begeistert inzwischen das ganze Land. Fast 1000 Mannschaften, einige auch in einem geregelten Spielbetrieb bestreiten den neuen Trend in England. Über die Niederlande gelangte Walking Football mittlerweile auch nach Deutschland. Hier sind bisher sogar vier Bundesliga-Vereine aktiv: FC Schalke 04 (Stiftung „Schalke hilft“), Bayer 04 Leverkusen, Werder Bremen und VfL Wolfsburg.

Fazit: Walking Football ist eine tolle Möglichkeit, sich, egal in welchem Alter und mit welchem Tempo, fußballerisch zu betätigen und danach in geselliger Runde zusammen zu sitzen.

Die Regeln in Kurzfassung:

  • Nicht laufen – nur gehen.
  • Der Ball darf nicht über Hüfthöhe gespielt werden.
  • Harter körperlicher Kontakt und Fouls sind verboten.
  • Es wird ohne Abseits gespielt.
  • Es wird ohne Torwart gespielt.
  • Spieleranzahl: sechs gegen sechs (flexibel).
  • Der Platz misst 21 x 42 Meter (flexibel).
  • Die Größe des Tores beträgt 3 x 1 Meter (flexibel).

Also, nicht nur im Sommer auf unserem Rasenplatz, sondern auch im Winter in der Turnhalle könnten wir dem Ball „hinterherjagen“ bzw. der Ball uns.

Na, wie sieht es aus; konnte ich Dein Interesse auch wecken.

Wir könnten ja einfach so mal reinschnuppern und schauen, ob das was für uns wäre.

Ich habe mal einen ersten Termin zu einem Treffen festgelegt.

Donnerstag, 23. Juni, um 19 Uhr auf dem Rasenplatz „Am Deich“

Ich werde da sein und hoffe, dass außer mir noch der/die Ein oder Andere zumindest mal reinschnuppern möchte.

In unserer heutigen Online-Welt könnt ihr natürlich Jeden oder Jede mit einladen.

In diesem Sinne verbleibe ich mit Grüßen an Euch Alle

Günter Bäcker